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Fest der Demokratie in Spandau

Picknick für Demokratie auf dem künftigen Platz der Weißen Rose

Das überparteilichen Bündnis der demokratischen Parteien Spandaus – SPD SpandauCDU SpandauBündnis 90/Die Grünen Berlin-SpandauFDP Spandau und Die Linke Bezirksverband Berlin - Spandau lädt am 17. August ab 11 Uhr zum "Picknick für die Demokratie" auf dem künftigen "Platz der Weißen Rose“. Das Fest findet auf dem dreieckigen Platz zwischen der Wilhelmstraße und dem Gelände des ehemaligen Kriegsverbrechergeängnisses Spandau statt und ist von der Bushaltestelle Melanchthonplatz aus fußläufig zu erreichen.

Die Benennung in „Platz der Weißen Rose" geht auf einen Antrag der Linksfraktion Spandau zurück. Diese forderte bereits im Oktober die Umbenennung des Platzes. Der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Spandau, Lars Leschewitz sowie Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer werden beide das Fest besuchen.

Dazu schreibt Helin Evrim Sommer auf ihrer Facebookseite:

„Morgen um 11 Uhr feiern wir das "Fest der Demokratie“ in Spandau. Das ist ein deutliches Zeichen gegen Faschisten und NS-Verherrlichung. Am besten also vorbeikommen und mitfeiern!
Ich freue mich auch schon darauf, wenn die Grünfläche vor dem ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis "Platz der Weißen Rose" heißen wird. Das ist ein schönes Zeichen, denn es nimmt diesen Platz für die Demokratie und die Menschlichkeit ein."


PM: Menschen vor Profite - ein Campus FÜR Spandau, nicht nur IN Spandau

Zur Entscheidung von Siemens, den Siemens-Campus in Spandau-Siemensstadt anzusiedeln, erklärt die Linksfraktion Spandau:

Die Ansiedlung kann eine Chance für Spandau und Berlin sein. Doch dazu müssen klare Spielregeln gelten. Wir fordern Siemens auf, die Menschen der Siemensstadt im gesamten Prozess mitzunehmen. Der "Innovationscampus" darf kein Instrument für Bodenspekulation sein. Der Neubau von Wohnungen muss bezahlbaren Wohnraum schaffen statt Luxussuiten. Der Konzern muss sich am Ausbau der Infrastruktur beteiligen und kann nicht einfach erwarten, von der Allgemeinheit subventioniert zu werden.

Lars Leschewitz, Fraktionsvorsitzender, sowie stadtentwicklungs- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion: "Der Siemens-Campus wird die Siemensstadt verändern. Aufwertungsprozesse bedeuten aber auch Druck auf die angestammten Menschen vor Ort. Das Vorbild Silicon Valley mahnt uns: Dort können sich selbst Besserverdienende keine Wohnung mehr leisten. Die Siemensstadt wird damit ein Zielgebiet für kommunalen Wohnungsbau und den Milieuschutz."


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