Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

1690/XX - Reichtumsbericht

 

„Sind die Unterschiede zwischen arm und reich in einer Gesellschaft zu groß und wird der Reichtum als überwiegend leistungslos erworben empfunden, so kann dies die Akzeptanz der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung verringern.“

aus: 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2017

 

Wir fragen das Bezirksamt:

 

  1. Gemäß Sozialstrukturatlas des Landes Berlin von 2013 (Daten von 2011) lag die Armutsquote (60% des mittleren Haushaltsnettoeinkommens) in Spandau bei 16,9%, die Reichtumsquote bei 6,7%. Wie ist der Stand für 2019?                            
  2. Auf welche Indikatoren bezieht sich die Reichtumsquote?              
  3. Werden neben Einkommen auch Vermögen berücksichtigt?
  4. Werden auch Immobilienvermögen einbezogen oder nur Erträge aus Vermietung und Verpachtung?                                                                                                                
  5. Gemäß 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2017 lag das Armutsrisiko für die Bundesrepublik Deutschland für 1995 bei 12%, für 1990 bei 10% und für 2014 bei 16%. Wie weit wichen die Werte in Spandau von diesen bundesdeutschen Durchschnittswerten ab? Wie ist der Stand für 2019?                                                                                                                                                          
  6. Nach demselben Bericht verfügte die untere Hälfte der Bevölkerung 2013 über insgesamt 1% des Nettovermögens, während die oberen 10% der Bevölkerung über mehr als 50% des Nettovermögens verfügen. Ausweislich des Berichtes steigt die Differenz seit 1998 kontinuierlich. Wie weit wichen die Werte in Spandau von diesen bundesdeutschen Durchschnittswerten ab? Wie ist der Stand für 2019?
  1. Im vorstehend erwähnten Bericht wird dokumentiert (Kurzfassung Seite X), dass „die genannten Daten nach Expertenmeinung die Vermögenskonzentration (noch) unterschätzen“. Erkennt das Bezirksamt in dieser Expertenmeinung die Basis für erforderliches Handeln – unabhängig von der Frage, wie dieses Handeln im Rahmen der bezirklichen Möglichkeiten realistisch aussehen könnte?
  1. Gibt es auf der Basis der aktuell verfügbaren Daten die Möglichkeit, Vermögenskonzentration, Einkommensverteilung und daraus möglicherweise resultierende Akzeptanzprobleme hinsichtlich der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung bezogen auf die Planungsräume (PLR) des Bezirks zu identifizieren?

Dateien


Kontakt

DIE LINKE. in der BVV Spandau  - Carl-Schurz-Str. 2/6 (Raum 1214a, 2. OG im Nebengebäude), 13597 Berlin,

Telefon: (030) 90279 2224  

kontakt@linksfraktion-spandau.de


Öffnungszeiten des Büros: (mit Voranmeldung)

Mittwoch: 10-12 Uhr 

Donnerstag: 10-12 Uhr

Freitag: 10-12 Uhr

Der Bezirksverband in Spandau

Der Bezirksverband der Spandauer Linken hat seine Geschäftsstelle in der Pichelsdorfer Str. 138, 13595 Berlin.

Die Webseite ist unter www.die-linke-spandau.de zu erreichen.