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Keine 2 Monate ist es her, als wir hier verkündeten, dass der Milieuschutz in Stresow beschlossen wurde. Nun geht es direkt weiter: Auch der Milieuschutz für Haselhorst und Siemensstadt wurde in der BVV am 18.05. offiziell beschlossen.
Auf einen Antrag der Fraktion DIE LINKE hin wurde zunächst im Ausschuss mit knapper Mehrheit für den Milieuschutz - genauer: Satzung zur Erhaltung der Zusammensetzung der Wohnbevölkerunggemäß §172 (1) 2. BauGB - gestimmt. Mit dieser Beschlussempfehlung ging der Antrag in die BVV am 18.05. und nach dem EinwohnerInnen-Spektakel wurde nun auch dem vierten Milieuschutz in Spandau zugestimmt. Mit diesem Instrument behält der Bezirk die Kontrolle über die Entwicklung des Milieuschutzgebietes. Neubauten, Abrisse und Modernisierungen benötigen eine Genehmigung, sodass Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung und hohen Kosten geschützt werden können.
Der Bau des neuen Siemens-Campus, auf dem künftig zahlreiche Arbeitsplätze und bis zu 3000 neue Wohnungen entstehen sowie die Insel Gartenfeld mit weiteren 3.000 Wohnungen machen die Umsetzung des Milieuschutzes in diesem Bereich besonders dringlich.
Bis zur Umsetzung kann es allerdings noch bis zu zwei Jahre dauern, da mit dem Beschluss ein bürokratischer Verwaltungsakt angestoßen wurde. In der Kommunalpolitik mahlen die Mühlen nunmal langsam. Wir werden die Umsetzung kritisch begleiten und weiter Druck machen.
Dennoch zeigt sich: Wir bleiben nicht stehen. Eine gute Bilanz für das erste Halbjahr der neuen Legislaturperiode: Direkt zwei neue Milieuschutzgebiete für Spandau. DIE LINKE wirkt!
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