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PM: "Carossa soll aus Spandauer Stadtbild verschwinden"

Das Bezirksamt positioniert sich in der Antwort auf die Kleine Anfrage XXI-034 „Carossa-Quartier – Was ging und geht vor sich? (II)“ gegen den Namen Carossa im Spandauer Stadtbild. Eine Umbenennung der Straße sowie des Quartiers wäre ideal. Auch das notwendige Gedenken wird vom Bezirksamt thematisiert und betont. Diese klare Formulierung ist aus Sicht der Fraktion DIE LINKE in der BVV Spandau richtig und alternativlos.

„Nun liegt es am Bezirksamt den Worten auch Taten folgen zu lassen. Wir fordern ein angemessenes Gedenken. Die angestoßene Debatte muss nun mit möglichst vielen Akteuren geführt werden. Die neue Namensgebung der Carossastraße muss von den Anwohnerinnen und Anwohnern unterstützt werden. Wir fordern hier eine gemeinsame Lösung“, meint Lars Leschewitz, Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. in der BVV Spandau dazu. „Hans Carossa, der weder zu Spandau noch zu Berlin einen Bezug hat, nun endlich aus dem Spandauer Stadtbild zu streichen ist ein Erfolg. Eine mahnende Erinnerung an die auf dem Gelände des neuen Quartiers einst untergebrachten 1000 weibliche Häftlinge statt einer Namensgebung nach einem NS sympathisierenden Dichter ist nun notwendig.“

Auch eine erwähnte archäologische Betreuung sei wünschenswert, schreibt das Bezirksamt – warum sie nach dem mysteriösen Verschwinden der Baracke dennoch nicht vorgeschrieben wird, bleibt offen.

 

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