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Umwelt und Naturschutz vom 18.09.2019

In dem Ausschuss gab es zwei Vorträge, zum einen zum Thema Umgang mit Legionellen. Zum anderen sprach Herr Siegel von der HTW Berlin zum Thema Bezirkliche Potenziale im Bereich Solarenergie.

Legionellen sind dann gefährlich, wenn sie über den Luftweg in Wassertröpfchen verbreitet werden. Dann können sie bis zu 10 km weit wandern. Auftreten können Legionellen praktisch überall, wo Wasser ist. Für das Naturschutzamt sind besonders die industriellen Anlagen relevant; während die Gefahren im häuslichen Bereich dem Gesundheitsamt zu fallen.

Seit 2017 wird im Bezirk Spandau eine Gefahrenanalyse zu Legionellen gemacht. Dazu hat das Bezirksamt über 400 Industriebetriebe und mögliche Gefahrenquellen angefragt und hat 15 Unternehmen identifiziert, bei denen Legionellen auftreten könnten. Mit denen sei man in guten Gesprächen. Die große Frage bleibt aber: Sind das alle Quellen, die es im Bezirk gibt?

Auch das Thema Sozialpotenzial war sehr interessant. Denn die Bezirke sind es am Ende, welche die Berliner Energie- und Klimaschutzziele umsetzen müssen. Dazu gilt es Flächen, z.B. auf Neubauten und im öffentlichen Gebäudebestand zu identifizieren, die mit Solaranlagen bebaut werden könnten. Herr Siegel machte hier viele gute Ausführungen und wir werden die Anregungen aufnehmen und bei Neubau sowie Sanierung von bestehenden öffentlichen Gebäuden auf die Nutzung von Solaranlagen drängen. Oftmals lässt sich dies sogar mit Dachbegrünung kombinieren.