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BVV-Außensitzung vom 13.11.2019

Die BVV war zu Gast im Vivantes-Klinikum und besichtigte den Neubau, der besonders für Schlaganfallpatienten und deren Rehabilitation dienen soll. Er soll auch das Haupthaus entlasten. Der Neubau machte einen guten Eindruck, auch wenn es immer noch ein Krankenhaus bleibt.

Interessant war, dass der neue Regionaldirektor mehrfach betonte, die „arabische Phase“ im Vivantes sei vorbei. Vor einigen Monaten war es noch üblich, dass reiche Araber, aber auch z.B. Russen, zur Privatbehandlung eine ganze Etage belegt hatten. Dies hatte Kritik hervorgerufen, da die Versorgung der Spandauer Bevölkerung in den Hintergrund zu rücken drohte, auch wenn Vivantes das natürlich immer bestritt. Die reichen ausländischen Privatpatienten sollen aber erst einmal nicht wiederkommen, wie der Regionaldirektor bestätigte. Aber sie hätten u.a. den Neubau finanziert. Ich finde es jedoch gut, wenn sich das Krankenhaus wieder auf seine Arbeit als kommunaler Versorger der hiesigen Bevölkerung konzentriert.

Der Regionaldirektor machte dann auch deutlich, dass dafür ein Ausbau der räumlichen Kapazitäten notwendig sei. Man schielt hier auf das Gebiet nördlich der Neuen Bergstraße, die Alexander Barracks. Dort will man ein neues Notfallzentrum errichten und evtl. ein Parkhaus. Die Machbarkeitsstudie, die das Bezirksamt beauftragt hat, berücksichtigt das schon. Im Bezirksamt ist inzwischen entschieden worden, das Notfallzentrum und Bereiche für eine – auch von uns geforderte – Pflegeschule zu sichern. Das Parkhaus wird eher nicht sofort kommen, da an der vorgesehenen Stelle noch ein wichtiger Galvanikbetrieb sitzt, der erhalten bleiben soll. Wir als Linksfraktion werden uns auf jeden Fall dafür einsetzen, dass die ehemaligen Alexander Barracks neben dem Erhalt der dortigen Betriebe zu einem Gesundheitsstandort entwickelt werden. Das wird auch Spandau gut tun, wenn die Bevölkerung dort besser versorgt wird und gleichzeitig dringend benötigte Pflegerinnen und Pfleger ausgebildet werden.